Craps gehört zu den dynamischsten Tischspielen im Casino, wirkt auf Einsteiger jedoch oft wie ein Buch mit sieben Siegeln. Dabei ist das Grundprinzip erstaunlich simpel: Es geht um zwei Würfel und darum, bestimmte Zahlenkombinationen zu treffen. Wer die Craps Regeln einmal verstanden hat, erkennt schnell, warum dieses Spiel in Deutschland wachsende Beliebtheit genießt. Der Hausvorteil liegt bei den besten Wetten mit nur 1,41 Prozent deutlich unter dem vieler Automatenspiele – ein klarer Vorteil für strategisch denkende Spieler. Ausführlichere Infos finden Sie unter skrill casino deutschland.
Die Grundlagen: Pass Line und Come Out Roll
Jede Craps-Runde beginnt mit dem sogenannten Come Out Roll. Der Shooter – also der Spieler, der würfelt – wirft zwei Würfel über den Tisch. Vor diesem Wurf platzieren Sie Ihre Einsätze. Die bekannteste Wette ist die Pass Line, die sich direkt vor Ihnen am Tischrand befindet.
Fällt beim ersten Wurf eine 7 oder 11 (die sogenannten Naturals), gewinnt die Pass Line sofort. Bei einer 2, 3 oder 12 (Craps) verliert sie unmittelbar. Alle anderen Zahlen – 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 – werden zum sogenannten Point. Dieser wird mit einem Marker auf dem Tisch markiert.
Ist ein Point etabliert, beginnt die zweite Phase. Nun muss der Shooter den Point erneut würfeln, bevor eine 7 fällt. Gelingt das, gewinnt die Pass Line. Fällt zuerst die 7, verlieren alle Pass-Line-Einsätze. So einfach ist die Grundmechanik.
Parallel existiert die Don’t Pass-Wette, die genau umgekehrt funktioniert. Sie gewinnt bei Craps im Come Out Roll und wenn die 7 vor dem Point erscheint. Ihr Hausvorteil beträgt 1,36 Prozent – minimal besser als die Pass Line.
Die wichtigsten Nebenwetten im Überblick
Neben den Grundwetten gibt es eine Reihe von Zusatzwetten, die den Reiz von Craps ausmachen. Die Odds-Wette ist dabei die attraktivste: Sie hat einen Hausvorteil von 0 Prozent und wird hinter der Pass Line platziert, sobald ein Point etabliert ist. Die Auszahlung richtet sich nach den echten Gewinnchancen.
Bei einem Point von 4 oder 10 zahlt die Odds-Wette 2:1, bei 5 oder 9 immerhin 3:2, und bei 6 oder 8 erhält der Spieler 6:5. Diese Quoten spiegeln die tatsächliche Wahrscheinlichkeit wider – ein fairer Deal, den kaum ein anderes Casinospiel bietet.
Weitere bekannte Wetten sind Come und Don’t Come, die wie Pass und Don’t Pass funktionieren, aber erst nach dem Come Out Roll gesetzt werden können. Die Place Bets erlauben es, direkt auf eine bestimmte Zahl zu wetten, etwa die 6 oder 8 mit einer Auszahlung von 7:6.
Vorsicht ist bei den Proposition Bets geboten. Die Any Seven-Wette zahlt zwar 4:1, hat aber einen Hausvorteil von 16,67 Prozent. Solche Wetten sind reine Glücksspiele mit schlechter Rendite und sollten sparsam eingesetzt werden.
Craps Strategie für Einsteiger
Wer die Craps Regeln beherrscht, sollte auf eine disziplinierte Strategie setzen. Kombinieren Sie die Pass Line mit einer Odds-Wette, senken Sie den kombinierten Hausvorteil auf unter 1 Prozent. Das ist mathematisch kaum zu schlagen.
Setzen Sie zunächst kleine Beträge, um den Spielfluss kennenzulernen. Viele erfahrene Spieler empfehlen, das Bankroll-Management ernst zu nehmen: Legen Sie vor dem Spiel ein festes Budget in Euro fest und überschreiten Sie es nicht.
Beobachten Sie die Tischlimiten. In deutschen Spielbanken beginnen Craps-Tische häufig bei Einsätzen von 5 EUR, während Online-Varianten oft schon ab 0,50 EUR pro Wette verfügbar sind. Nutzen Sie diese niedrigen Limits, um verschiedene Wettkombinationen risikofrei zu testen.
Wer die Grundregeln verinnerlicht hat, wird feststellen, dass Craps weit weniger kompliziert ist, als es zunächst scheint. Die Kombination aus einfacher Mechanik, transparenten Quoten und einem der niedrigsten Hausvorteile im gesamten Casino-Bereich macht es zu einem lohnenden Spiel für informierte deutsche Spieler.